Stettner Wehr erhält neues Fahrzeug

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Als Meilenstein in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Stetten-Maicha, bezeichnete Ortssprecher Karl Gutmann in seinen Grußworten, die Übergabe eines neuen Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF), das nahezu pünktlich zum bevorstehenden 125 jährigen Gründungsjubiläum, vom 10.-13.Mai, im Beisein zahlreicher FW-Führungskräfte, Stadträte und der vollzählig angetretenen Stettner Brandschützer, seiner Bestimmung übergeben wurde. Entsprechend groß war die Begeisterung und der Dank der örtlichen Brandschützer, nachdem Bürgermeister Karl-Heinz Fitz im Beisein verantwortlicher Gremien und Einsatzkräfte die Fahrzeugschlüssel des selbstfahrenden Einsatzfahrzeuges, nach dem es Pfarrer Johannes Wagner unter dem kirchlichen Segen gestellt hatte, an Kommandant Christoph Schuster übergeben hatte.

Nach der musikalischen Eröffnung durch Mitglieder des Posaunenchors, bei strahlender Abendsonne und festlich geschmücktem Gerätehaus, übergab Bürgermeister Karl-Heinz Fitz das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) seiner Bestimmung. Dabei betonte er, dass ihm die Investition aufgrund heutiger Ausbildung und Anforderungen zeitgemäß erscheine, denn wenn die nachfolgende FW-Generation an modernsten Geräten ausgebildet werden und innerhalb der Heimatwehr Technik von über 50 Jahren zur Verfügung stehe, wäre es ein Rückschritt den alten Stand zu pflegen. Insofern zeigte er sich überzeugt, dass die Investition von 58.200 Euro, welche die Stadt Gunzenhausen in das neue TSF, das auf ein Mercedes-Benz Sprinter Grundmodell von der Fa. ADIK aufgebaut wurde, durchaus sinnvoll sei. Wenn gleich diverse Gerätschaften icl. der vor geraumer Zeit erneuerten Spritze in das neue Fahrzeug übernommen werden konnten, so entspricht das neue Fahrzeug in seiner Gesamtheit dem aktuellen Stand der Technik.  In diesem Zusammenhang würdigte der Rathauschef auch den hohen und engagierten Mitgliederstand der Stettner Wehr. Gleichzeitig forderte er die Brandschützer auf ihre Kenntnisse am neuen Fahrzeug zu vertiefen um bei etwaigen Einsätzen schlagkräftig tätig zu werden. Dabei wünschte er den FW-Einsatzkräften aus Stetten und Maicha wenige Einsätze und eine allzeit eine gesunde Heimkehr. Auch Stadtrat und Ortssprecher Karl Gutmann zeigte sich im Rahmen kurzer Grußworte erfreut über das von der Stadt Gunzenhausen angeschaffte neue Tragkraftspritzenfahrzeug. Dabei galt sein Dank neben dem Bürgermeister den verantwortlichen Gremien, welche es ermöglichten einen Ersatz für den 53 Jahre alten Spritzenanhänger zu realisieren. In der Hoffnung sich mit der neuen Technik und Ausrüstung rasch anzufreunden, was laut Gutmann durch die bestehende „Ausrückgemeinschaft“ mit der Conheimer Wehr  und der bereits gemeinsam geleisteten Technischen-Hilfe-Leistungsprüfung am Cronheimer Einsatzfahrzeug, erfolgreich absolviert wurde, sehe er keine Probleme. In einer sehr ansprechenden Ansprache wandte sich im Weiteren Kommandant Christoph Schuster an die städtischen Führungskräfte und anwesenden Kameraden/innen. Während auch er den Dank an die Stadt Gunzenhausen in den Mittelpunkt stellte, erinnerte er in seinen Ausführungen ferner an den langen Weg, bis zur Übergabe des TSF. Dabei wertete er die Investition als Zeichen der Stadt Gunzenhausen, dass sie sich zu ihren kleineren Ortsteilen und Wehren bekennt und bemüht sind, diese zu erhalten. So ist angesichts des ländlichen Wandel – Schließung der Dorfschulen, Sterben der Dorfwirtschaften oder Zusammenlegen von Pfarrstellen – die Investition in die Feuerwehr nicht hoch genug einzuschätzen. So ist und war die Feuerwehr, über Generationen hinweg ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Leben im Dorf, so Schuster. Ferner ist nach seiner Meinung „die Feuerwehr nicht nur eine Hilfsorganisation, sondern ein Stück Heimat“.  Auch Kreisbrandrat Werner Kastner schloss sich in seinen Grußworten weitgehend den Worten seiner Vorredner an, hob jedoch das Engagement der Stadt Gunzenhausen gegenüber ihren Ortsteile hervor. So sind während seiner 16 jährigen Dienstzeit nahezu alle städtischen Ortsteile mit neuesten Gerätschaften ausgestattet worden, so der Kreisbrandrat. Nicht unerwähnt ließ auch er die funktionierende „Ausrückgemeinschaft“ zwischen den Wehren Cronheim und Stetten, welche die Einsatzbereitschaft der einzelnen Wehr maßgeblich stärke. In diesem Zusammenhang wünschte auch er der Stettner Wehr weinig Ernstfälle, eine unfallfreie Fahrt sowie eine immerwährende gesunde Rückkehr von den Einsätzen. Bevor Kommandant Christoph Schuster die Anwesenden zum geselligen Teil in den Schulungsraum einlud, stellte Pfarrer Johannes Wagner das neue Feuerwehrfahrzeug unter den kirchlichen Segen.  -lg-