Patenbitten der FFW Stetten

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Im Rahmen der Vorbereitungen auf das 125 jähriges Gründungsjubiläum vom 10.-13.Mai 2018 in Stetten, baten die „Stettner Brandschützer“ bei einem Besuch in Nordstetten ihre benachbarte Kameraden um die Übernahme der Patenschaft zu ihrem Fest.

Erfreut über das Gesuch ihrer Nachbarn, hieß die Vorsitzende der FFW Nordstetten, Karin Stahlfänger die Mitglieder der Vorstandschaft und des Festausschusses am örtlichen Gerätehaus willkommen. Ohne sich dafür zu bewähren, können wir die Zusage nicht „blanko“ gewähren, so die Vorsitzende. So mussten sich die „Stettner Abordnung“ mit spezifischen Fragen, über die Feuerwehr, Heimatgeschichte sowie in praktischen, handwerklichen Bereichen ihr Können unter Beweis stellen. Während sich die Aufgabe, von einem großen Birkenstamm eine Scheibe abzuschneiden, trotz niedriger Temperatur, eher schweißtreibend  erwies, war es mitunter für die Feuerwehrdamen einfacher, ausgehend von drei Strahlrohren und einer C-Schlauchlänge einen Luftballon zu Platzen zu bringen. Eine weitere Herausforderung für die „Löschkräfte“ aus Stetten und Maicha war das gemeinsame Austrinken, je eines halben Liter Weizen-Bieres im Stehen, vom „Bierbrett“. Während die gestellten Herausforderungen mit Bravur absolviert waren, baten die Verantwortlichen der FFW Stetten, Vorstand Karl Schaudig, Kommandant Christoph Schuster und Festvorstand Jochen Schröppel, kniend auf einem Holzbalken, ihre FW-Nachbarn um die Übernahme der Patenschaft. Mit der Bestätigung, ihre Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit erledigt zu haben, sagte die Nordstettner FW-Vorsitzende ihren bittenden Kameraden die Übernahme der Patenschaft zu ihrem Jubiläum zu, was von Seiten der Stettner wohlwollend aufgenommen wurde. Nach den herausforderten Aufgaben hatten die Nordstettner Brandschützer ihre bittenden Kameraden aus Stetten und Maicha zum gemütlichen Teil, bei einer deftigen, fränkischen Brotzeit und zur guten Unterhaltung, bis weit in den Abend, in den festlich gedeckten Schulungsraum eingeladen.

Die Feuerwehr Stetten möchte sich an dieser Stelle auch ganz herzlich bei Ihrem „Dudla“ für die Übernahme der Patenschaft und die Gastfreundschaft bedanken. Wir hoffen, dass diesem Abend noch viele weitere vergnügliche Kameradschaftsabende folgen mögen.

Ludwig Göttler